altDer Deutsche verbraucht täglich 122 Liter Trinkwasser, 40 Liter werden davon die Toilette heruntergespült, beim Abwasch verschwinden acht Liter im Ausguss, und bei der Gartenbewässerung versickern elf Liter in den Blumenbeeten. Da ist die Frage nach der Nutzung von Regenwasser durchaus berechtigt. Dessen Qualität reicht für WC-Spülung, Wäschewaschen, Putzen oder Gartenbewässerung völlig aus. Mit einer Regenwassernutzungsanlage kann ein Vier-Personen-Haushalt im Jahr rund 80.000 Liter Trinkwasser sparen.Regentonne war gesternDie Nutzung von Regenwasser für den Haushalt ist also längst kein Öko-Abenteuer mehr. Heute bietet der Markt innovative Komplettsysteme von hoher Effizienz. Über eine Auffangfläche, meist die Dachschräge, fließt der Niederschlag in den Wasserspeicher, der viele tausend Liter fassen kann. Gefiltert wird es durch eine Pumpe ins Haus geleitet.Lohnende Investition?Eine Baugenehmigung ist für eine Regenwasseranlage nicht erforderlich, die Installation der Anlage jedoch dem örtlichen Wasserversorger mitzuteilen. „Ob die Nutzung von Regenwasser für den Hauseigentümer wirtschaftlich ist, ist von Fall zu Fall verschieden,“ so der BHW-Experte Rüdiger Grimmert. „Nicht immer ist Regenwasser eine günstigere Alternative zur öffentlichen Wasserversorgung.“ Eine Regenwasseranlage für einen Vier-Personen-Haushalt kostet rund 4.000 Euro. Wie viel sich durch den Einsatz von Regenwasser einsparen lässt, hängt da auch von der Höhe des Wasserpreises ab, der regional stark schwankt. Je nach kommunaler Gesetzeslage können Abwassergebühren gesenkt und Förderungen von bis zu 2.000 Euro in Anspruch genommen werden. Die Finanzierung sollte über ein Bauspardarlehen geschehen –  laut Stiftung Warentest ist das günstiger als ein Bankkredit.Das könnte Sie ebenfalls interessieren:RegenwassernutzungZeitplanung für Ihren GartenWasserwelt in Ihrem GartenBHW Bausparkasse AGLubahnstraße 231789 HamelnHotline: 01804 – 440 500E-Mail: info@bhw.deDie BHW im Internet

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