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Grundstücke

Das perfekte Grundstück ist die Voraussetzung für Ihre Traumimmobilie.
Hier finden Sie wertvolle Tipps welche Grundregeln Sie beachten sollten.

Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Hausbau-Planer.

Kein Hausbau ohne Bodengutachten

altBevor der erste Spatenstich getan wird – besser noch vor Beurkundung des Grundstückskaufvertrages und Unterzeichnung eines Bauvertrages – sollte der Bauherr eine geologisch-hydrologische Untersuchung auf seinem Grundstück veranlassen. Das empfehlen die Experten des Bauherren-Schutzbund e.V.

Denn der Bauherr als Grundstückseigentümer trägt das Risiko, wenn nicht oder nur mit erhöhten Kosten gebaut werden kann, weil die Boden- und Wasserverhältnisse das erfordern. Nur das Bodengutachten erlaubt eine Bewertung der Baugrundverhältnisse und damit eine solide Planungsgrundlage.

 

Wie finde ich das richtige Grundstück?

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Ein gutes Grundstück zu finden wird in vielen Gegenden oft zu einem langwierigen Unternehmen, denn die Ansprüche ähneln sich oft. Es ist sicherlich ratsam kritisch zu sein, denn mit dem Kauf von Bauland legen Sie den Grundstein für die vielleicht größte Investition Ihres Lebens. Machen Sie sich aber darauf gefasst, dass Sie mit Abstrichen rechnen müssen und falls Sie als Paar suchen, sollten Sie besprechen, an welchem Punkt Sie bereit sind Kompromisse einzugehen. Nachfolgend finden Sie einige Punkte, die Sie bei der Grundstückssuche beachten sollten.

Zunächst geht es um die Umgebung oder die Gemeinde. Wie sind die Nachbarn? Gibt es viele Kinder oder ist dies eine alternde Gemeinde? Sind Naherholungsgebiete in der Nähe? Auch die Infrastruktur sollte beachtet werden. Welchen Schulen sind in der Nähe? Wie ist die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr? Wie weit ist der Weg zur Arbeit?

 

Vorteile der Erbbaupacht

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Eine Erbbaupacht bedeutet, dass Bauherren Ihr Bauland nicht kaufen, sondern für einen Zeitraum von meist 99 Jahren pachten. Nach Ablauf dieser Pacht geht das Haus in den Besitz des Pachtgebers (meist eine Kommune oder Kirchengemeinde) über. Außerdem müssen die Pächter einen jährlichen Erbbauzins zahlen, der zwischen drei und fünf Prozent des Grundstückswerts beträgt.

Der Erbbauzins steigt jedoch alle drei oder alle zehn Jahre an, sodass im Vorfeld genau errechnet werden sollte, ob der Zinssatz auch noch in einigen Jahren bezahlt werden kann. Im Gegenzug sparen die Bauherren das Geld für den Kauf des Grundstücks. Dadurch wird die Erbbaupacht gerade für Leute mit kleinem Budget lohnenswert. Auch durch die Anbieter, wie Kirchen und Kommunen, können Familien mit Kindern auch besonders gefördert werden.

 

Welcher Makler ist der richtige?

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Wer einen Makler sucht, hat es oft nicht leicht, denn die Berufsbezeichnung ist ungeschützt und so kann sich eigentlich jeder Makler nennen. Doch wenn Sie die folgenden Hinweise beachten, können Sie mit Sicherheit einen zuverlässigen und kompetenten Grundstücksmakler finden.

Suchen Sie im Internet, zum Beispiel auf der Seite des Maklerverbandes IVD. Dort finden Sie nur Makler in Ihrer Region, die vom Verband überprüft wurden. Auch der Ring Deutscher Makler (RDM) kann dafür Hilfe bieten. Wenn Sie dann einen Makler gefunden haben, fragen Sie ruhig, ob er eine entsprechende Ausbildung im Bereich Immobilienwirtschaft absolviert hat und welche Referenzen sonst vorliegen.

 

Nebenkosten beim Grundstückskauf

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Beachten Sie, dass beim Grundstückskauf nicht der nur der Kaufpreis des Grundstücks entscheidend ist, sondern dass Sie immer noch die Maklercourtage und die Kosten für Notar und Grunderwerbssteuer dazu rechnen müssen.

Die Provision für den Makler schwankt je nach Bundesland. In Berlin und Brandenburg beträgt sie derzeit 7,14 Prozent des Bruttokaufpreises. Ebenso variiert die Grunderwerbssteuer nach Bundesland. So beträgt diese in allen Bundesländern 3,5 Prozent des Kaufpreises, außer in Berlin. Dort macht sie 4,5 Prozent aus.

 

Was bringt eine Baugrunduntersuchung?

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Eine Baugrunduntersuchung klärt, wie der Boden Ihres Baulands beschaffen ist. Es werden Tragfähigkeit und die Beschaffenheit des Bodens geprüft. So kann festgestellt werden, wie umfangreich eventuelle Erdarbeiten für den Keller - oder Gartenbau werden. Außerdem sichert die Baugrunduntersuchung ab, dass der Boden das Haus tragen kann und ob es vielleicht eine Belastung durch Schrott oder Schadstoffe gibt. Gleichzeitig wird auch der Wasserstand im Boden gemessen, was ebenfalls für Bauherren mit Kellerbauambitionen interessant ist. Denn je nach Wasserstand muss die Bauweise des Kellers variiert werden.

 

Die Bauvoranfrage für das Haus

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Obwohl es in den Gemeinden genaue Pläne für die Bebauung gibt, kann es passieren, dass es doch noch Unklarheiten über die rechtliche Lage gibt. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn Sie ein Grundstück etwas außerhalb der Gemeinde gefunden haben. In Außenbereichen ist die Bebaubarkeit eines Grundstücks oft ungeklärt. Ebenso kann die Entwurfsplanung noch Fragen offen lassen. Vielleicht haben Sie einen speziellen Wunsch zur Form Ihres Hauses oder der Anzahl der Geschosse?

Eine Bauvoranfrage kann diese Probleme klären. Sie ist in der Regel nur notwendig, wenn kein Bebauungsplan vorliegt oder es eine rechtliche Lücke gibt. Eine Bauvoranfrage kann bis zu drei Monate Bearbeitungszeit in Anspruch nehmen. Sie können eine Bauvoranfrage selbst direkt bei Ihrem Bauamt stellen. Dies ist auch vor Kauf eines Grundstücks möglich.

Mehr dazu lesen Sie gern im aktuellen Hausbau - Planer. Diesen finden Sie auf der Startseite dieser Hompage.

 

Der Bebauungsplan

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Der Bebauungsplan ist ein verbindlicher Plan der Gemeinde, der über die Art und Ausmaße des freien Baulandes entscheidet. Er legt konkret fest, wie groß und hoch ein Haus sein darf, wo auf dem Grundstück und oft in welchem Baustil es gebaut werden kann. Dies soll ein einheitliches und gepflegtes Bild der Gemeinde wahren.

Bäume können Sie nicht ohne weiteres von Ihrem Bauland entfernen. Prüfen Sie am Besten in Absprache mit dem Bauamt, welche Bäume Sie unter welchen Bedingungen fällen oder ersetzen dürfen. Möglicherweise sind einige Bäume sogar auf Ihrem Bebauungsplan als Bestandsbäume eingetragen. Sie dürfen auf keinen Fall ohne weitere Genehmigung zur Säge greifen.

 

Immobilienmesse in Berlin

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