20. Gesundes Wohnen
Gesundes Wohnen bedeutet Lebensqualität. Die bewusste Auswahl von Baustoffen und Ausstattungen hilft Schadstoffe in Innenräumen eines Hauses zu vermeiden. Auch die immer luftdichter werdenden Räume bergen Gesundheitsrisiken.
Themen im Überblick:
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Bauherren sollten beim Hausbau auf ihre Gesundheit achten
Staub, Milben, Baustoffe: Wer unter Allergien leidet, der hat kein angenehmes Leben. Beim Hausbau können allerdings einige Voraussetzungen geschaffen werden, Allergiker zu entlasten. So ist es möglich, durch eine spezielle Lüftungsanlage Pollen zu filtern oder Flächenheizungen einzusetzen. Sie wirbeln weniger Staub auf. Doch auch die Auswahl der Baustoffe kann einen erheblichen Einfluss auf das Wohlbefinden haben. Zum Beispiel können Teppichböden Staub bis zum Saugen festhalten und so Allergene in der Luft reduzieren.
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Prüfzeichen und Zertifikate verraten Produkteigenschaften
Neben den bekannten Produkttests unabhängiger Institute wie Stiftung Warentest oder Öko-Test stößt man heute auf eine Vielzahl an Qualitäts- und Gütezeichen, Umweltzeichen oder Prüfzeichen. Diese sollen dem Verbraucher die Orientierung innerhalb einer sich ständig verändernden und erweiternden Produktpalette erleichtern.
Baumaterial kann schädliche Substanzen enthalten!
Beim Bauen entscheiden meist Faktoren wie ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, eine leichte Verarbeitbarkeit und persönliche Vorlieben über die Wahl der verwendeten Materialien und Baustoffe. Doch ist die genaue Zusammensetzung dieser Materialien meist unzulänglich bekannt, um auch deren Umweltverträglichkeit und gesundheitliche Unbedenklichkeit eingehend bewerten zu können. Denn anders als beispielsweise bei Lebensmitteln oder Kosmetik müssen bei Baustoffen nicht alle enthaltenen Einzelkomponenten ausgewiesen werden. Daher können viele Materialien und Baustoffe chemische Komponenten enthalten, die durch ihre Ausdünstungen die Innenraumluft mit Schadstoffen anreichern und bei den Bewohnern gesundheitliche Beeinträchtigungen hervorrufen können.
Frische Luft sorgt für angenehmes und gesundes Wohnen
Wie behaglich man einen Raum empfindet, hängt nicht allein von der Temperatur ab, sondern wird auch maßgeblich durch das richtige Heizen und Lüften bestimmt. Wichtig ist, dass die Räume nicht überheizt werden. Ebenso sollte die Heizung bei Abwesenheit tagsüber nicht komplett ausgeschaltet werden, sondern auf eine konstante, niedrigere Raumtemperatur abgesenkt werden. Denn ein ständiges Abkühlen und erneutes Wiederaufheizen verbraucht wesentlich mehr Energie. Die Türen zwischen unterschiedlich temperierten Räumen sind möglichst geschlossen zu halten. Außerdem sollten Heizkörper – um optimal zu funktionieren - nicht verdeckt werden.
Technische Geräte sorgen für Strahlung – nur Abschalten hilft
In unseren Wohnungen finden Sie heute elektrische Geräte aller Art, die uns den Alltag erleichtern und angenehmer gestalten sollen. Computer, Fernseher, Handys und schnurlose Telefone sowie eine Vielzahl anderer elektrischer Geräte finden sich in nahezu jedem Haushalt. Doch entstehen um diese Geräte elektrische oder magnetische Felder, die sich auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirken können. Konzentrations- und Schlafstörungen, Kopfschmerzen und eine Beeinträchtigung des Herz-Kreislauf-Systems können die Folge sein.
Feuchtigkeit kann auf Dauer zu Beeinträchtigungen führen
Schimmelbefall in Wohnräumen ist fast immer ein Anzeichen von zu hoher Luftfeuchtigkeit. Man erkennt einen Schimmelbefall an seiner grün-schwarzen Farbe und einem leicht modrigen Geruch. Doch bildet sich Schimmel meist im Verborgenen und ist daher nicht gleich auf den ersten Blick zu lokalisieren.
Gewächse sind nicht nur optische Zierde
Frische, gesunde Luft auch in der Wohnung - wer dabei auf die richtigen Pflanzen im neuen Heim setzt, der geht auf Nummer sicher. Es gibt eine Reihe von Gewächsen, die den Kohlendioxidgehalt regulieren und für frischen Sauerstoff sorgen. Doch Zimmerpflanzen können noch viel mehr! Sie beseitigen Schadstoffe und sorgen für ausgeglichene Luftfeuchtigkeit.
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