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Der Anbau

Wächst die Familie, muss Platz her – häufig kann das Haus erweitert werden

AnbauWie groß ein Haus ist, hängt immer von der aktuellen Situation ab: Bauherren planen meist für den Moment. Doch was ist, wenn das Massivhaus oder Fertighaus zu klein wird? Wenn die Kinder ihr eigenes Zimmer beanspruchen, pflegebedürftige Verwandte einziehen wollen oder noch einmal Nachwuchs ins Haus steht? Vielen Hausbesitzern bleibt da meist nur eine Möglichkeit: der Umzug in ein größeres Haus. Viele vernachlässigen aber den Gedanken, das eigene Haus um einen Anbau zu erweitern.

Ein Anbau hat viele Vorteile: Zum einen kann der Gebäudeteil an die Leitungen des bestehenden Hauses angeschlossen werden. Ein teurer Umzug entfällt. Zudem kann ein Anbau entweder einen reibungslosen Übergang ins bestehende Haus darstellen oder von Anfang an als separates Gebäude konzipiert werden. Das garantiert notwendige Nähe zu Kindern oder Verwandten und bei Bedarf Ruhe und Rückzug. Ein Anbau kann zudem multifunktional angelegt werden: Er eignet sich als zusätzlicher Wohnraum für Kinder und später als Hobby- und Arbeitsraum.

Allerdings: So ohne Weiteres lässt sich ein Haus nicht um einen Anbau erweitern. Wie beim Hausbau bedarf es auch beim Anbau einer Baugenehmigung durch die Behörde. Entscheidend hierbei ist die Abstandsfläche zu Nachbargrundstücken und anderen Gebäuden. Wer ein Haus neu baut, sollte sich bereits zu diesem Zeitpunkt Informationen darüber einholen, ob die eigenen vier Wände in späteren Jahren erweitert werden dürfen. Zusätzliche Wohnfläche hat auch zur Folge, dass der Energiebedarf und die Betriebskosten steigen.