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Hausbau-Ratgeber für Deutschland > Stadt wählen

22. Umbau, Ausbau und Modernisierung

Umbau ModernisierungSchönheitsreparaturen, energetische Sanierung, Fassadenumgestaltung oder technische Nachrüstungen, der Energiepass und die Energieeinsparverordnung oder normale Reparaturen
am Haus – kommen auf jeden Hausbesitzer zu.

Themen im Überblick:


Der Anbau

Wächst die Familie, muss Platz her – häufig kann das Haus erweitert werden

AnbauWie groß ein Haus ist, hängt immer von der aktuellen Situation ab: Bauherren planen meist für den Moment. Doch was ist, wenn das Massivhaus oder Fertighaus zu klein wird? Wenn die Kinder ihr eigenes Zimmer beanspruchen, pflegebedürftige Verwandte einziehen wollen oder noch einmal Nachwuchs ins Haus steht? Vielen Hausbesitzern bleibt da meist nur eine Möglichkeit: der Umzug in ein größeres Haus. Viele vernachlässigen aber den Gedanken, das eigene Haus um einen Anbau zu erweitern.

 

Wärmeverluste minimieren

Vor allem ältere Häuser sind in Sachen Energie ein Kostenfaktor

Wärmeverluste Ältere Häuser sind zwar schön anzusehen, doch ein meist unsichtbares Problem macht Hausbesitzern zu schaffen: Über schlecht isolierte Fenster, ungedämmte Wände und Spalten zwischen Tür und Türrahmen gelangt wertvolle Energie nach draußen. Das kostet nicht nur Geld, sondern ist auch schädlich für die Umwelt. Besitzer älterer Gebäude sind deshalb angehalten, ihre Wärmeverluste zu minimieren.

 

Denkmalschutz und Altbau

Wie eine Sanierung abläuft, entscheidet die Denkmalschutzbehörde

AnbauDie Verlockung ist groß: Ein Fachwerkhaus in einer kleinen Stadt, ein historischer Bauernhof auf dem Land: Viele Hausbesitzer setzen auf Gebäude mit Geschichte. Und davon gibt es in der Bundesrepublik viele. Wer sich für den Kauf eines Altbaus interessiert, muss jedoch auf verschiedene Besonderheiten achten. Dazu zählt unter anderem der Denkmalschutz. Genießt ein Altbau den Schutz als Baudenkmal, gelten spezielle Vorgaben für das Haus – im Gegenzug unterstützen Bund, Länder und Kommunen Sanierungsvorhaben mit Zuschüssen.

 

Neue Grundrisse im Altbau

Raumaufteilung neu durchdacht: Hausbesitzer sollten auf Statik achten

GrundrisseAlte Wohnhäuser verfügen meist über gewöhnungsbedürftige Grundrisse. Das ist dem Umstand der jahrzehnte- und oftmals auch jahrhundertelangen Nutzung des Hauses geschuldet. Noch um die Jahrhundertwende lebten viele Menschen auf engem Raum. Heute hat sich die Nutzung grundsätzlich gewandelt – das führt auch dazu, dass sich Grundrisse in einem Altbau ändern.

 

Umbauten – mit oder ohne Baugenehmigung?

Umfang der Arbeiten entscheidet über Gang zum Amt

BaugenehmigungEin Haus verändert im Laufe der Zeit seine Bedeutung: Bewohner ziehen ein oder aus, werden älter oder vermehren sich. Hausbesitzer passen ihre eigenen vier Wände an – und entscheiden sich zu einem Umbau. Doch müssen Umbauten im Haus bei der Baugenehmigungsbehörde angezeigt oder vom Amt gar genehmigt werden? Entscheidend ist nach Ansicht von Fachleuten der Einzelfall. Auch die Frage, ob ein Haus unter Denkmalschutz steht, ist von großer Bedeutung.

 

Altbau: Was man beim Haus aus zweiter Hand beachten sollte

Denkmalschutz, Bausubstanz und Sanierung kosten mitunter viel Geld

AltbauEin Haus aus zweiter Hand ist für viele verlockend: Ein Altbau hat seinen eigenen Charme, versprüht Baugeschichte und bietet traditionelles Wohnen in historischem Gemäuer. Altbauten kosten meist nur ein Bruchteil eines neu gebauten Massivhauses oder Fertighauses. Doch darf der vermeintlich günstige Kaufpreis nicht darüber hinweg täuschen, dass ein Altbau häufig weitere Kosten nach sich zieht. Wer sich also für den Kauf eines Altbaus interessiert, sollte sich vorab gründlich Gedanken machen.

 

Altbau, Sanierung, Umbau

Fördermöglichkeiten im Überblick

FördermittelBesitzer eines Altbaus kennen das: Veraltete Wasserleitungen, luftdurchlässige Fenster und oder ein Leck im Dach: Zeit, das in die Jahre gekommene Gemäuer zu sanieren. Hausbesitzer haben die Möglichkeit, die anfallenden Kosten aus Rücklagen zu bestreiten, einen Bausparvertrag in Anspruch zu nehmen und auf Fördermittel zurückzugreifen. Die wichtigsten Förderungen stellt der Bauratgeber Deutschland zusammen.

 

Barrierefrei Wohnen in den eigenen vier Wänden

Wohnen im Alter ohne Hindernisse, mit Komfort

BarrierefreiEinen alten Baum verpflanzt man nicht, sagt das Sprichwort. Wer sein ganzes Leben im eigenen Massivhaus oder Fertighaus verbracht hat, der möchte auch im Alter nicht auf die gewohnte Umgebung verzichten. Doch in den allermeisten Fällen sind die eigenen vier Wände überhaupt nicht geeignet für das problemlose Wohnen im Alter: Türschwellen, Duschkabinen mit Einstieg und fehlende Geländer machen das Leben schnell zu einer Qual.

 

Dachgeschoss ausbauen

Viele Häuser verfügen über Reserven – Ausbau energetisch angehen

DachgeschossVor allem ältere Häuser verfügen über Potenzial, wenn es darum geht, zusätzliche Wohn- und Nutzfläche zu schaffen: Das Dachgeschoss diente früher eher als Abstellkammer oder Platz, um Wäsche zu trocknen. Dabei lässt sich die obere Etage eines Hauses hervorragend nutzen, um das Haus zu erweitern. Hausbesitzer sind jedoch angehalten, einige Dinge zu beachten.