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Massivhaus

Traditionelle Bauweise nimmt viel Zeit in Anspruch

MassivhausDas Massivhaus ist der Klassiker unter den Wohngebäuden. Es wird Stein auf Stein gebaut. Außerdem kommen zum Beispiel Beton, Stahlbeton, Porenbeton und Ziegel zum Einsatz. Im Unterschied zur industriellen Vorfertigung ist der Anteil an Handarbeit bei Massivhäusern sehr viel höher. Massivhäuser bestehen aus mineralischen Wandbaustoffen wie Kalksandstein , Beton oder Porenbeton. Am weitesten verbreitet sind Ziegel.

Ziegelwände zeichnen sich durch die Fähigkeit aus, Feuchtigkeit zu transportieren und Wärme zu speichern. Die gespeicherte Wärme geben sie zeitversetzt wieder ab - das Haus wird zur „natürlichen Klimaanlage“. Von Nachteil sind die im Vergleich zu Holz schlechteren Wärmedämmwerte, die es schwieriger machen, die Anforderungen der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) zu erreichen. Das kann mit moderner Haustechnik jedoch ausgeglichen werden.

Bauherren sollten sich auf einen Markt einstellen, der entweder sehr kleinteilig geprägt ist oder von den großen Bauträgern beherrscht wird, die mit standardisierten Angeboten werben. Heute bieten viele Firmen auch Massivhäuser schlüsselfertig an. Der Bauherr hat dann den Vorteil eines Vertragspartners für alle Arbeiten.

Eine Informationsquelle für Bauinteressierte ist die Initiative „Massiv-Mein-Haus“, eine Interessengemeinschaft von Herstellern und Verbänden der Steine- und Mörtelindustrie, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, über Vorteile mineralischer Massivbaustoffe zu informieren.


 

Kommentare

25.02.2015 09:16
Man darf an dieser Stelle auch nicht vergessen, daß ein Massivhaus nicht automatisch langsam und Handarbeit bedeutet. es gib heutzutage ebenso massive Fertigwände, z.B. aus Liapor, die beide Vorteile der unterschiedlich en Bauweisen vereinen: Schnell und Massiv.
Hersteller kann man googeln: "Systemrohbau" oder "Blähtonwände" zum Beispiel
03.05.2014 13:31
Da fehlt noch eine Bauweise- nämlich die als "Massivhaus" angebotene Variante mit einer Styroporschalun g. Außen Styropor und innen Styropor und das alles mit Beton ausgegossen. Wer sich auch nur ansatzweise dafür interessiert, wie man auch gesund wohnen kann, dem wird es, im übertragenen Sinne, ganz schnell kalt den Rücken runter ziehen. Aber vor lauter Energie sparen und "U-Wert Hecheln" verlieren manche den Blick für das wesentliche. Homogen, Stein für Stein (trocken natürlich) und ohne die verzichtbaren Dämmplatten an der Fassade, das ist ein vernünftiger Weg für ein gutes Wohnraumklima.

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