1. Der Bauherr - die Idee
Die Idee vom Eigenheim ist geboren – wie geht es weiter? Was müssen Sie bei Finanzierung, Grundstück, Hausanbieter und Grundrissplanung beachten? Sparen Sie Zeit, Geld und Nerven,
in dem Sie sich gleich am Anfang gut auf Ihren Hausbau vorbereiten.
Themen im Überblick:
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Wer handwerklich begabt ist, kann mitunter viel Geld sparen
Eine gute sechsstellige Summe wird beim Hausbau fällig. Wie hoch der Preis für das Traumhaus am Ende ist, haben aber Bauherren mitunter selber in der Hand. Denn mit ein wenig handwerklichem Geschick, der nötigen Selbstdisziplin und ein/ zwei Helfern können vielen Arbeiten rund um den Hausbau in Eigenregie übernommen werden.
Das größte Einsparpotenzial lauert überall dort, wo erfahrungsgemäß die meiste Arbeitszeit verwendet wird. Beim Hausbau trifft dies zum einen auf den Rohbau zu, zum anderen auf die Innenausstattung des Gebäudes. Beim Trockenbau, dem Malern und Tapezieren sowie dem Verlegen von Fußboden lässt sich bares Geld sparen.
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Wer von Anfang an die Finanzen im Blick hat, vermeidet Überraschungen
Beim Hausbau fallen kosten an. Doch nicht nur die Umsetzung des eigenen Traumhauses geht ins Geld. Auch vor und nach dem Hausbau entstehen Kosten, die ein Bauherr unbedingt einplanen muss. Andernfalls gerät er in eine finanzielle Schieflage.
Immer wieder erleiden Bauherren Schiffbruch, weil sie einen Großteil von Kosten beim Hausbau einfach nicht auf dem Bildschirm hatten. Das eigene Haus befreit zwar auch Dauer von hohen Mietzahlungen. Doch auch die Nebenkosten sind nicht ohne!
Wie finde ich mich beim Hausbau mit den zuständigen Behörden zurecht?
Ein Hausbau ist eine Herausforderung in jeglicher Hinsicht. Bereits in der Phase der Planung werden Bauherren aus ihren kühnen Hausbau-Träumen gerissen und auf den Boden der Realität geholt. Gerade bei den anstehenden Behördengängen heißt es, Geduld und gute Nerven zu zeigen. Dabei ist die Vorbereitung die halbe Miete.
Welche Behörden in den Hausbau einbezogen werden sollten, klären Bauherren am besten mit der Bauträgerfirma. Diese hat weitreichende Erfahrungen im Umgang mit Behörden. In erster Linie ist die Baugenehmigungsbehörde eine wichtige Anlaufstelle. Bei ihr wird der Antrag für das Bauvorhaben gestellt. In manchen Gemeinden kann es mehrere Monate dauern, bis eine Entscheidung vorliegt. Bauherren sollten deshalb auf ständige Nachfragen verzichten. Auch das Finanzamt muss eingeschaltet werden. Es berechnet die Grundsteuer und verdient auch beim Hauskauf mit.
Bauherren sollten sich auf Typ und Fassadengestaltung festlegen
Spitz- oder Walmdach, Terrasse oder Balkon? Das Aussehen eines Hauses steht im Mittelpunkt der Hausplanung. Dabei ist es zunächst zweitrangig, welche Details verbaut werden. Zunächst einmal sollten Bauherren die grundsätzlichen Fragen nach dem Aussehen beantworten.
Das Aussehen hängt vom Haustyp ab. Dazu gehören Stadtvillen, Bungalows, Blockhäuser, Häuser im Bauhausstil. Beim Haustypen sollten sich Bauherren an den Gebäuden in der Umgebung orientieren. Auch die Dachform, die Anordnung von Balkonen oder Terrasse und der Anschluss an den Garten müssen vom Bauherrn ins Kalkül gezogen werden.
Wer sich für eine Immobilie entscheidet, hat viele Vorteile
Warum will ich bauen? Diese wichtige Frage sollte in Ruhe beredet und in allen Facetten bedacht werden. Für den Neubau eines Hauses spricht der Wert der eigenen Immobilie, das Wohneigentum für mehrere Generationen. Die bisherigen Mietzahlungen werden sinnvoll in die eigene Immobilie investiert.
Die Kinder wachsen im Grünen auf. Das verändert natürlich auch das Familienleben. Kreativität im Gestalten der Räume, im Entdecken des neuen Wohnumfeldes, Unabhängigkeit und neue Freunde vereinen die Familie und schaffen ein neues Wohlfühlerlebnis. Haustiere sind kein Problem mehr, der Krach und die Gerüche der Großstadt sind verschwunden - und wohl auch so manch anstrengender Nachbar. Gartenarbeit macht glücklich, der Grill ruft zum Familientreffen und die Fahrradtour startet auch viel schneller als früher.
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