Besitzern einer Photovoltaikanlage – ob auf Massivhaus oder Fertighaus in Düsseldorf – droht nicht nur seitens der geringeren Einspeisevergütung Ungemach. Hausbesitzer müssen auch neue technische Vorgaben beachten. So müssen kleine Photovoltaikanlagen so konzipiert sein, dass ein Netzbetreiber die Stromlieferung kappen kann. Das ruft jetzt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen auf den Plan, denn die Regelungen führen dazu, dass Betreibern dieser kleinen Photovoltaikanlagen das Leben schwer gemacht wird.
Wer eine Photovoltaikanlage besitzt, speist den durch die Sonne gewonnenen Strom ins öffentliche Netz. In Spitzenzeiten kann das aber zu Überlastungen führen – beispielsweise, wenn viele Photovoltaikanlagen zu bestimmten Tageszeiten viel Strom produzieren. Der Gesetzgeber sieht hierfür seit Januar 2012 vor, dass neu installierte Anlagen über einen „Aus“-Schalter verfügen, um die Stromeinspeisung zu unterbrechen.
Die Verbraucherzentrale NRW beobachtet jedoch, dass die neue Gesetzeslage nicht ausgereift ist und merkwürdige Blüten treibt: So wird von einem Energieversorger berichtet, der statt der vom Gesetzgeber vorgesehenen Standardtechnik mit Ein- und Ausschalter für 200 Euro Technologien vorschreibt, die das Zehnfache kosten. „Damit wird die Wirtschaftlichkeitsberechnung jeder PV-Anlage zerschossen“, sagt Verbraucherzentralenvorstand Klaus Müller.
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