alt Solarenergie auf dem Vormarsch: sinkende Investitionskosten machen erneuerbare Energien zur ernsthaften Konkurrenz zu Öl, Gas oder Atomstrom. Stadtvilla, Mehrfamilienhaus oder schwedisches Holzhaus – wer heutzutage neu baut, der kommt um das Thema Erneuerbare Energien nicht herum. Vor allem Strom aus der Kraft der Sonne ist deutlich auf dem Vormarsch, wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) berichtet. Im vergangenen Jahr produzierten deutsche Solarstromanlagen so viel Energie, dass man alle Haushalte im Land Thüringen damit ein Jahr lang versorgen könnte.
Wie der Bundesverband weiter ausführt, lag im Jahr 2011 die Menge an produziertem Solarstrom bei 18 Milliarden Kilowattstunden. Rein rechnerisch können damit 5,1 Millionen Haushalte versorgt werden, so BSW-Solar. „Solarenergie ist zum unentbehrlichen Bestandteil für eine erfolgreiche Energiewende geworden“, sagt Carsten Körnig, der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft. Ein wesentlicher Grund für die hohe Nachfrage seien die deutlich gestiegenen Preise für Öl und Gas und die gleichzeitig sinkenden Investitionskosten für Solartechnik.
Seit 2007 haben sich nach Angaben des Verbandes die Anschaffungs- und Investitionskosten für Solarstrom-Anlagen mehr als halbiert. „Die Solarbranche erfüllt ihr Versprechen, die Kosten radikal zu senken“, erklärt Körnig.

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