Wer sich für ein Fertighaus in Saarbrücken interessiert, kommt um die Frage der Energieversorgung nicht herum. Bauherren, die ein Fertighaus bauen lassen, entscheiden sich dabei häufig für eine Photovoltaikanlage. Da die Bundesregierung plant, die Vergütung für den von einer Solaranlage produzierten und ins Stromnetz eingespeisten Strom drastisch zu kürzen, rat der Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF) dazu, den Strom dann doch lieber selbst zu verbrauchen. „Je teurer der Strom wird, desto mehr lohnt sich der Eigenverbrauch selbst erzeugter Energie“, sagt Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des BDF.
Hauseigentümer von morgen sollten nach Ansicht des BDF möglichst viel selbst erzeugten Solarstrom im eigenen Haushalt verwenden, etwa für den Betrieb von Waschmaschinen oder Geschirrspülern. „Plus-Energie-Häuser in Fertigbauweise sind auf den zukünftigen Trend zu weitgehend energieautarkem Wohnen schon heute eingestellt“, sagt Dirk-Uwe Klaas.
Technisch machbar ist in den so genannten Plus-Energie-Häusern ein so genannter Energieüberschuss von zehn bis 30 Prozent. Allerdings ist das Problem, dass die autarke Versorgung dieser Fertighäuser derzeit noch stark unter fehlenden Speichermöglichkeiten leidet. „Doch auch daran wird gearbeitet. Mehrere Anbieter von Plus-Energie-Häusern bieten bereits Speichersysteme zur Erhöhung des Eigenstromverbrauches an“, erklärt der BDF.

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