Der Ölpreis steigt ohne Ende – und das bekommen vor allem die Besitzer von Ölheizungen zu spüren. Wer hingegen mit Holz heißt, der kann über derartige Entwicklungen nur schmunzeln: Denn auch in diesem Jahr bleiben die Preise für diesen nachwachsenden Brennstoff stabil. Und im Vergleich zum Öl ist Holz beim Heizen deutlich preiswerter. Berechnungen des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) zufolge sind Holzpellets 43 Prozent billiger als Heizöl!
Während die fossilen Brennstoffe weiter kräftig steigen, bleiben die Ausgaben für Holzpellets stabil, teilt der DEPV mit. Aktuell liegt der Durchschnittspreis pro Tonne bei 239,17 Euro – gerade einmal 1,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Kosten fürs Heizöl hingegen stiegen um sechs Prozent an.
Kaum Unterschiede gibt es auch bei den Jahreszeiten: Während die Ölpreise für gewöhnlich in der kalten Jahreszeit nach oben klettern, sind die Konditionen für Holzpellets im Vergleich zum Sommer konstant. Ein Umstieg auf Heizsysteme, die auf Holzpellets zurückgreifen, ist durchaus lohnenswert: Inzwischen werden die Presslinge in ganz Deutschland hergestellt und überwiegend regional vertrieben. Mittlerweile haben auch große Brennstoff-Vertriebsgesellschaften Holzpellets im Sortiment.

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