Bauherren setzen beim Fertighaus immer häufiger auch auf einen eigenen Keller. Wie die Firma Glatthaar Fertigkeller mitteilte, erwarte allein sie in diesem Jahr den 30.000 „Kellerkunden“ innerhalb ihrer 31-jährigen Firmengeschichte. „Der Keller spielt bei der Bauplanung immer wieder eine wesentliche Rolle“, sagt Michael Gruben, einer von vier Geschäftsführern des Schramberger Unternehmens. „Dabei sind die Gründe so vielfältig wie die individuellen Bedürfnisse der Nutzer“, so Gruben weiter.

Platz für Wellness und Hobby

Einer der Gründe, zum Haus auch einen Keller zu bauen, sei der zusätzlich geschaffene Raum. „Wurde vor Jahren noch ein ebenerdiger Hauswirtschaftsraum für die Haustechnik geplant, verschwindet dieser heute im Keller“, sagt Michael Gruben. Ein Keller bietet zudem auch Platz für eine Sauna, einen Wellnessbereich, Arbeits- und Hobbyraum sowie Lebensmittelvorräte. Kostentechnisch sei ein Keller zum Aufpreis von rund zehn Prozent der Bausumme zu haben, dafür gebe es aber 40 Prozent mehr Platz.
Inzwischen gibt es Fertigkeller auch für Regionen, die immer wieder von Unwettern wie Überschwemmungen heimgesucht werden. Glatthaar hat einen schwimmenden Keller entworfen, der über ein patentiertes AquaSafe-System verfügt.

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