Die Nachfrage nach Wohnraum steigt – auch in Stuttgart. Wer sich für den Kauf einer gebrauchten Immobilie interessiert, der muss jetzt auch tiefer in die Tasche greifen: Wie die Bausparkasse LBS mitteilte, hätten sich gebrauchte Häuser um bis zu acht Prozent im Preis verteuert. Allerdings sind die Preise im Vergleich zum Jahr 2000 nach Angaben der LBS immer noch niedriger als um die Jahrtausendwende.
Die Maklergesellschaften, an denen die Landesbausparkassen beteiligt sind, verzeichnen einen wahren Nachfrageboom: Im Jahr 2011 brachten sie 34.000 Immobilien an den Mann – neun Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Weil zu wenige Häuser neu gebaut werden, sind gebrauchte Häuser inzwischen im Fokus kaufwilliger Stuttgarter. Auch preislich hat ein gebrauchtes Fertighaus oder Massivhaus seine Vorteile: es kostet im Gegensatz zum Neubau rund die Hälfte.
Besonders auffällig ist der preisliche Unterschied bei Eigentumswohnungen: Im Schnitt kostete nach Angaben der LBS eine neu gebaute Eigentumswohnung 185.000 Euro, während die Eigentumswohnung aus zweiter Hand 100.000 Euro kostete.
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