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Weltweit erstes Algenhaus entsteht in Hamburg

Die Freie und Hansestadt Hamburg schreibt Baugeschichte: In Wilhelmsburg ist der Grundstein für das weltweit erste Algenhaus gelegt worden. Der Fünfgeschosser wird Teil der Internationalen Bauausstellung in Wilhelmsburg-Mitte und ist das erste Haus dieser Art mit einer so genannten Bioreaktorfassade. In Glaselementen werden Mikroalgen gezüchtet, die durch die Photosynthese und Solarthermie Biomasse sowie Wärme erzeugen. Die gewonnene Wärme kommt dem Haus direkt zu Gute – unter anderem für die Heizung.

Genannt wird das Haus BIQ: Es gehört zu den Modellen der „Smart Material Houses“. „Was Hamburg der Welt hier mitten in Wilhelmsburg präsentiert, sind nachhaltige Wohnkonzepte nicht für morgen, sondern bereits für übermorgen“, sagt Hamburgs Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blankau. Das Algenhaus, das in Regie der Otto Wulff Bauunternehmung entsteht, ist als Passivhaus konzipiert und kommt mit einer kubischen Form daher. Die Pläne hat das Architekturbüro „Splitterwerk“ erarbeitet.

Die vorgeblendeten Bioreaktorfassaden erzeugen die Energie für den Bau, leisten aber auch ihren Beitrag zur Lichtsteuerung und Beschattung des Gebäudes. Durch das regelmäßige Wachstum der Algen ist die Biomasse in ständiger Bewegung und die Fassade ändert ihre Farbe. Im Haus selbst sollen 15 Wohnungen für Familien mit Kindern oder Ehepaare entstehen. Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung 2013 sind in Wilhelmsburg vier Wohnungsbaumodelle für die Zukunft der Metropole vorgesehen.

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