Leuchtmittel sind elektrische Betriebsmittel, die durch künstlich erzeugtes Licht eine Lichtquelle bilden. Zum Betrieb benötigen traditionelle Leuchtmittel Anschlusseinrichtungen wie Schalter, Starter oder Vorschaltgeräte. Nach 130 Jahren Lebensdauer beschlossen: Aus Gründen des hohen Stromverbrauches ist die klassische, birnenförmige Glühlampe bis 2012 vom Markt.

Effizientere Nachfolger der stromfressenden Allgebrauchslampen (Glühlampen) sind Halogenglühlampen, moderne Gasentladungslampen(Energiesparlampen), Induktionslampen und Leuchtdioden (LED).

Für jeden Anwendungsbereich gibt es passende Beleuchtungen, die Auswahl fällt schwer. Relevante Daten aus elektrischer Leistungsaufnahme, Lichtausbeute, Lichtstrom in Lumen, Lichtstärke, Farbwiedergabeindex, Sockeltyp, Betriebsspannung und Betriebsstrom unterliegen einer Kennzeichnungspflicht. Eingeteilt sind die Leuchtmittel in Energieeffizienzklassen von A bis G – nach Lichtstrommenge aus der elektrischen Energie.
Zeit für Veränderungen
Die EU will mit Richtlinien zu energiebetriebenen Produkten den Energieverbrauch bis 2020 senken. Tauscht ein Haushalt Glühbirnen gegen Energiesparlampen, kann er größere Summen pro Jahr einsparen – trotz hoher Investitionskosten. Traditionelle Glühbirnen mit einer Lebensdauer von 1000 Stunden wandelten nur fünf Prozent der elektrischen Energie in Licht um, der Rest ging als Wärme verloren. Halogenlampen strahlen das schönste Licht, sind jedoch anfällig und brauchen viel Strom. Niedervolthalogenlampen (IRC-Lampen) verbrauchen weniger. Energiesparlampen (Kompakt-Leuchtstofflampen) erzeugen mit einem Fünftel Strom die gleiche Helligkeit wie Glühbirnen.

Es gibt Farbvariationen von „Tageslichtweiß“ für Küchen, Bäder, Arbeitsräume bis „Warmweiß“ für Wohnzimmer. Zukunftsweisende, hochwertige Leuchtdioden (LED = light emitting diode) halten bis zu 20 Jahre bei drei Stunden täglicher Brenndauer. Organische Leuchtdioden OLED sind die Weiterentwicklung in Form einer dünnen Folie mit weichem Licht aus Kohlenstoffmolekülen. Energiesparlampen haben Nachteile: Leucht-Verzögerung nach dem Einschalten und eine geringe Zahl an Schaltzyklen. Sie enthalten hochgiftiges Quecksilber und gehören in den Sondermüll. Eine LED-Lampe löst viele Probleme einer Energiesparlampe und ist sinnvoll dort, wo Licht lange brennt.
LED-Licht in der Welt von morgen
Alternativ gibt es die moderne Version der Glühlampe zur Betreibung an gängigen Spannungen, das LED-Licht. Hauptprobleme der kleinen Dioden waren geringe Leuchtkraft und hohe Preise. Die Technologie ist von der Diode zur normalen Lampe fortgeschritten: Elektronik wurde verbessert, Lichtausbeute erhöht. Auch bei kleinen Wattzahlen gehört der LED die Zukunft.
Vorteile der LED:
Keine Einschaltverzögerung
Leuchtet sofort mit voller Kraft
Geringe Wärmeentwicklung
Gravierende Energieeinsparung: Eine aktuelle LED mit 400 Lumen (40 Watt bei Glühbirnen) verbraucht nur acht Watt, Stromrechnungen sinken
Umweltfreundlich
Geruchsneutral, temperaturstabil, dimmbar
Verschleißteile entfallen

LED-Lampen zeigen laut Stiftung Warentest die beste Öko-Bilanz: Sie beinhalten keine gesundheitsschädlichen Stoffe und sind sparsamer und umweltfreundlicher als Energiesparlampen. Weitere Informationen finden Sie auch unter sebson.de. Bau- und Leistungsformate sind im Lampenbezeichnungssystem ILCOS vergleichbar und näher beschrieben.

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