Ein eigenes kleines Heizkraftwerk im Keller zur effizienten Stromerzeugung – das ist längst keine Zukunftsmusik mehr. Was sich bereits seit zehn Jahren in großen Privathäusern und gewerblichen Gebäuden bewährt hat, gibt es jetzt auch für Ein- und Zweifamilienhäuser. Die sogenannten Mikro-Blockheizkraftwerke (Mikro-BHKW) sind nicht größer als eine Waschmaschine und erzeugen wie große Heizkraftwerke Energie und Wärme.

„Im Hinblick auf die Energieeffizienz liegen die Blockheizkraftwerke an der Spitze der modernen Heiztechnik. Im Vergleich zu normalen Anlagen lässt sich mit ihnen bis zu 32 Prozent Primärenergie einsparen“, weiß Michael Conradi von der Initiative WÄRME+ in Berlin.

Grund dafür ist die Kraft-Wärme-Kopplung, also die Nutzung von Abwärme bei der Stromerzeugung zum Heizen. Dass die Technologie ein starker Trend ist, zeigte sich auch auf der ISH 2011, wo Hersteller zum Beispiel neue Mikro-BHKW mit Gas-Verbrennungsmotor oder Stirling-Motor präsentierten.

Die neuen Modelle verfügen nicht nur über einen besonders hohen Wirkungsgrad, sondern auch über sehr lange Laufzeiten, sodass wesentlich mehr Strom für die Eigenbedarfsdeckung produziert werden kann.

Auch aus ökologischer Sicht sind die Mikro-Kraftwerke vorteilhaft: Die Stromerzeugung direkt vor Ort vermeidet nicht nur lange Transportwege, sondern auch die sonst hohen Leitungsverluste, die sich von der Kraftwerksanlage bis ins Eigenheim ergeben. Außerdem macht man sich mit dieser fortschrittlichen Technologie weitgehend unabhängig von der Entwicklung am Energiemarkt.

Weitere Informationen unter Wärme+

1 KOMMENTAR

  1. Liebe Freunde von Eigenheimen,
    eine Frage-wie kann ich einen Generator für die Stromerzeugung an einen 30kw Holzvergaserkessel mit 1600 l Pufferspeicher für eine Stromerzeugung ins Eigenheim einbinden ? Gibt es soetwas

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