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Hauswärmetechnik

HEA Initiative Wärme+

Steigende Energiepreise und notwendiger Klimaschutz machen ein rasches Umdenken in der Haustechnik erforderlich. Ein optimierter Wärmeschutz und eine effiziente Heizungsanlage sind beim Neubau und im Sanierungsfall von Gebäuden notwendig, um angestrebte Klimaschutzziele zu erreichen bzw. Heizkosten zu reduzieren.

Altbau Spezial: Welche Heizung für die Kernsanierung?

fachwerkhausJe nach Bundesland leben zwischen 16 und 54% der Bundesbürger in einem Haus, das vor 1950 entstand. Angesichts der Tatsache, dass Altbauten heute wegen anhaltender Stadtflucht und der sich ausbreitenden Digitalisierung auch in entlegensten Dörfern heißbegehrte Objekte darstellen, stellt sich bei der meist unvermeidlichen Kernsanierung die Frage: Womit soll das „neue alte“ Haus beheizt werden? Unser Artikel skizziert das anhand eines fiktiven Altbaus, der fast schon Archetypus ist.

 

Richtige Heizungsanlage: entscheidend ist die Energiequelle

Matthias Hoppe von Viessmann.Welche Heizungsanlage in einem Haus zum Einsatz kommt, hängt von vielen Faktoren ab. Dazu gehört unter anderem, welche Energiequelle genutzt werden soll. Matthias Hoppe ist der Niederlassungsleiter von Viessmann in Berlin und Brandenburg. Im Gespräch mit dem Bauratgeber Deutschland erklärt er, worauf es bei der Heizungsanlage ankommt.

 

Ökonomisch Heizen im eigenen Bad

Heizkörper Badezimmer haben sich zur Wohlfühloase, zum Ort der Entspannung entwickelt. Die Heizkörper im Bad sind nicht länger nur Mittel zum Zweck, sondern dekorativ und ökonomisch. Richtiges Heizen bedeutet Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz gepaart mit Ästhetik.

 

Hausbau: Wärmepumpe rechtzeitig in die Planung einbeziehen

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Regler einer WärmepumpeDie kältere Jahreszeit ist bestens geeignet, um den Bau eines Massivhauses oder Fertighauses in aller Ruhe zu planen: Von der ersten Idee über die Suche nach einer Hausbaufirma bis hin zur Baufinanzierung und Detailplanung kann im Winter ein Großteil der Vorarbeit für das Traumhaus erledigt werden. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Versorgung von Massivhaus und Fertighaus mit Wärme und Warmwasser. Wer mit dem Gedanken spielt, eine Erdreich-Wärmepumpe mit Flachkollektor für die Wärmeversorgung zu nutzen, sollte das bereits frühzeitig in der Bauplanung berücksichtigen, rät die Geosolar-Energietechnik GmbH aus Vogelsdorf bei Berlin.

 

Studie belegt: Durchlauferhitzer kostengünstig und effektiv

Durchlauferhitzer in einer KücheAuf der Suche nach Einsparpotenzialen in einem Massivhaus oder Fertighaus gerät schnell die Warmwasserversorgung ins Visier. Wer sein Einfamilienhaus mit elektronischen Durchlauferhitzern ausstattet, reduziert Energieverluste und Energiekosten. Das ist das Ergebnis einer jetzt veröffentlichten Studie mit dem Namen „Reduzierung von Energieverbrauch und CO2-Emmissionen durch dezentrale elektronische Warmwasserversorgung“. Die Initiative WÄRME+ hat die Ergebnisse der Untersuchung in einer neuen Broschüre zusammengefasst.

 

Jährliche Heizungswartung erhöht Lebensdauer und Energieeffizienz

Monteur bei der Wartung einer HeizungBewohner eines Ein- oder Mehrfamilienhauses sollten mindestens einmal im Jahr ihre Heizungsanlage warten und auf Fehler überprüfen lassen – empfiehlt die Initiative WÄRME+: „Auch wenn die Heizung noch nicht veraltet ist, hilft eine jährliche Überprüfung, die Sicherheit und Lebensdauer der Anlage zu erhöhen und gleichzeitig Energie und Betriebskosten einzusparen.“ Ein fehlender hydraulischer Abgleich sei die häufigste Ursache für einen hohen Energieverbrauch.

 

Umweltenergie: Wärme aus der Erde, dem Wasser und der Luft

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Wärmepumpe von Heliotherm Erneuerbare Energien sind auf dem Vormarsch: Wer ein Massivhaus oder Fertighaus baut, der sollte sich auch rechtzeitig mit der Frage der laufenden Kosten eines Eigenheims beschäftigen. „Energie aus Umweltwärme ist kostenlos in der Erde, in der Luft oder im Grundwasser vorhanden“, sagt Ulrich Bewer, der Geschäftsführer der Geosolar Energietechnik in Vogelsdorf. Lediglich für die Umwandlung der Energie in Wärme mittels einer Wärmepumpe entstehen Kosten. „Im Vergleich zu konventionellen Heizsystemen kann der Einsatz einer Wärmepumpe die Heizkosten um über 70 Prozent reduzieren“, verspricht Energieexperte Bewer.

 

Warmes Wasser aus der Erde – unabhängig von steigenden Preisen

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BrauchwasserwärmepumpeDer Verbrauch von warmem Wasser führt vor allem in großen Familien zu hohen Betriebskosten – doch es geht auch günstiger mit einer sogenannten Brauchwasser-Wärmepumpe. „Sie wandelt die in der Erde oder in der Luft gespeicherte, kostenlose Energie in warmes Wasser um“, erklärt Peter Lindenau von der Geosolar Energietechnik GmbH in Vogelsdorf bei Berlin.

 

Förderung von Wärmepumpen: Staat erhöht Zuschüsse

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Wärmepumpe von VaillantDie Entscheidung für eine neue Wärmepumpe wird vom Staat erleichtert: Seit Mitte August wurden die Zuschüsse für Wärmepumpen erhöht, teilt die auf Umweltwärme spezialisierte Geosolar-Energietechnik GmbH in Vogelsdorf bei Berlin mit. Demnach gibt es allein für eine erdgekoppelte Wärmepumpe 2.800 Euro Zuschuss. Eine kombinierte Luft-/ Wasser-Wärmepumpe wird mit mindestens 1.300 Euro gefördert.

 

Fußbodenheizung: Alte Regler austauschen und Energie sparen

Display eines Reglers für eine Fußbodenheizung Eine Fußbodenheizung sorgt in einem Massivhaus oder Fertighaus für wohlige Wärme. Alte Regler sorgen jedoch für einen hohen Energieverbrauch. Wer in seinem Haus auf Energieersparnis setzt, ist deshalb gut beraten, alte Regler gegen neue Regler auszutauschen, empfiehlt die Initiative Wärme+. Im Handumdrehen können Hausbesitzer Energieeffizienz praktizieren und sparsam heizen. „Wer seine Räume so effizient wie möglich temperieren möchte, sollte den Austausch veralteter Regler in Erwägung ziehen, sagt Michael Muerköster von Wärme+.

 

Hausbau und Modernisierung: die richtige Wärmepumpe finden

waerme+-waermepumpe-finden Bauherren und Hausbesitzer entscheiden sich bei Hausbau oder Modernisierung häufig für neue Heiztechnik. Eine hocheffiziente Wärmepumpe versorgt das Fertighaus oder Massivhaus nicht nur mit Wärme und warmem Wasser – sie spart im Vergleich zu einer herkömmlichen Heiztechnik auch viel Geld und schont die Umwelt. Die Initiative Wärme+ hilft Bauherren und Modernisierern dabei und erklärt, welche Wärmepumpe die richtige ist. Über eine eigens eingerichtete Förderdatenbank können Bauherren und Hausbesitzer zudem nützliche Informationen über Förderungen und Zuschüsse erhalten.

 

Warmwasser-Wärmepumpe hilft Energie sparen

waerme+_warmwasser-waermepumpe Ein energieeffizientes Haus ist in der Regel wärmegedämmt. Das senkt die Heizkosten. Doch wie sieht es beim Warmwasser aus? Die Initiative Wärme+ hat ermittelt, dass die Erzeugung von warmem Wasser zum Waschen, Duschen oder Spülen einen großen Teil der Betriebskosten ausmacht. Wer Geld sparen und die Umwelt entlasten möchte, der sollte sich die Technik einer Warmwasser-Wärmepumpe zu eigenmachen. Denn: Warmes Wasser wird mit Hilfe der in der Luft gespeicherten Energie erzeugt. Lediglich für den Betrieb der Warmwasser-Wärmepumpe ist nach Auskunft der Initiative Wärme+ Strom notwendig. „Damit ist eine Warmwasser-Wärmepumpe bereits dann umweltfreundlich und kostengünstig, wenn der Strom konventionell aus der Steckdose zugeführt wird“, sagt Ralf Gößwein von der Initiative Wärme+.

 

Barrierefreie Badausstattung

altMit zunehmendem Alter wird eine hohe Lebensqualität im eigenen Zuhause immer wichtiger. Auch im Badezimmer, wo es nicht nur auf Barrierefreiheit und Sicherheit ankommt, gewinnt altersgerechter Komfort an Bedeutung. Moderne Technologien bieten heute zahlreiche Funktionen und Anwendungen, die das alltägliche Duschen und Baden komfortabler machen und dabei noch energiesparend sind.

 

 

Energieeffizienz im Eigenheim - Strom selbst erzeugen

altEin eigenes kleines Heizkraftwerk im Keller zur effizienten Stromerzeugung – das ist längst keine Zukunftsmusik mehr. Was sich bereits seit zehn Jahren in großen Privathäusern und gewerblichen Gebäuden bewährt hat, gibt es jetzt auch für Ein- und Zweifamilienhäuser. Die sogenannten Mikro-Blockheizkraftwerke (Mikro-BHKW) sind nicht größer als eine Waschmaschine und erzeugen wie große Heizkraftwerke Energie und Wärme.

 

 

Fußbodentemperierung für das Einfamilienhaus

altFußbodenheizungen schaffen nicht nur ein angenehmes Raumklima, sondern sparen auch Energie. Über dünne Elektro-Heizmatten, die als energiesparende Wärmequelle direkt auf dem Boden verlegt werden, geben sie eine gleichmäßige Wärme an den Raum ab. Weil eine Fußbodentemperierung im Vergleich zu Heizkörpern an der Wand die gesamte Fläche zur Wärmeabgabe nutzt, wird die Raumluft subjektiv um ein bis zwei Grad wärmer empfunden als sie tatsächlich ist.

 

 

Sparsame Wärmepumpen!

HEAWer sich eine Wärmepumpe anschafft, schont nicht nur die Umwelt, sondern kann auch viel Geld sparen. Bei der Auswahl des richtigen Gerätes sollte allerdings auf die Qualität geachtet werden. „Ein wichtiges Kriterium ist die Jahresarbeitszahl, denn sie besagt wie effizient die Wärmepumpe ist und wie viel Energie zur kostenlosen Umweltwärme noch hinzu gekauft werden muss.

Die Jahresarbeitszahl sagt aus, wie viel Heizungswärme im Verhältnis zum eingesetzten Strom von der Wärmepumpe im Laufe eines ganzen Jahres im betreffenden Haus erzeugt wurde.

 

Perfekte Wassertemperatur im ganzen Haus

HEAOb Duschen, Baden, Spülen oder nur mal schnell die Hände waschen – für jede Aktivität im Haushalt wird unterschiedlich viel und vor allem auch unterschiedlich warmes Wasser benötigt. Stark verschmutztes Geschirr etwa sollte mit zirka 45 °C heißem Spülwasser gereinigt werden, damit sich Fette und Verkrustungen lösen. Die den meisten Menschen angenehme Duschtemperatur wiederum liegt bei 38 °C.

 

Wärmepumpen und Fußbodenheizung kombinieren

HEAImmer mehr Bauherren und Modernisierer setzen auf die Wärmepumpe als Heizsystem, das regenerative Umweltwärme nutzt. Damit die bereit gestellte Energie möglichst effektiv genutzt wird, ist die Kombination mit einer Fußbodenheizung empfehlenswert. Wegen der großen Fläche und dem hohen Anteil an Strahlungswärme reichen schon geringe Vorlauftemperaturen von etwa 30 bis 35 Grad Celsius aus, um einen Raum zu erwärmen.

Das kommt der Wärmepumpe gelegen, denn sie arbeitet dann am effizientesten, wenn der Temperaturunterschied zwischen der Wärmequelle und der benötigten Vorlauftemperatur für die Raumheizung möglichst niedrig ist. Die Zusammenarbeit der beiden Systeme funktioniert wie folgt: Die Wärmepumpe fängt die kostenlose Wärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser mit Hilfe eines Kollektors ein und pumpt sie auf ein höheres Energieniveau.