Photovoltaik und Solartechnik: Von der Sonneneinstrahlung zur Energie
Hinter dem Wort Photovoltaik verbirgt sich die direkte Umwandlung des Sonnenlichts in die begehrte elektrische Energie. Dieser Vorgang wird mithilfe von Solarzellen umgesetzt. Dabei steht „Photo“ (griechisch) für Licht und „Volt“ für die Einheit, mit der die elektrische Spannung angegeben wird, dem Volt. Wird auf einem Dach eine Photovoltaikanlage angebracht, dann verursachen die darauf scheinenden Sonnenstrahlen innerhalb der Solarzelle eine elektrische Spannung, welche sofort an der Oberfläche der Zelle abgenommen wird.


Unabhängige ökologische Energieversorgung ist ein Wunsch vieler Eigenheimbesitzer, dabei sind die finanziellen Überlegungen oft entscheidend. Der Betreiber einer Solaranlage erhält für die Einspeisung eine Vergütung vom Staat für jede erzeugte Kilowattstunde Strom. Diese Zahlung wird in einem Vertrag für eine Zeit von 20 Jahren garantiert und ermöglicht somit die Refinanzierung der Photovoltaikanlagen inklusive der darüber hinaus gehenden Einnahmen. Die Finanzierung für die Anschaffung der Solaranlage ist nach etwa neun bis zwölf Jahren abgegolten und erwirtschaftet im Durchschnitt eine jährliche Rendite von drei bis acht Prozent.
Steigende Heizkosten lassen Bauherren eines Massivhauses oder Fertighauses nach kostengünstigen Alternativen suchen. In Wasser, Luft und Erde gibt es unerschöpfliche Energievorräte. Fachleute sprechen von sogenannter Umweltenergie. Die Umweltenergie gehört zu den erneuerbaren Energien. Moderne Wärmepumpen wandeln die in der Umwelt gespeicherte Energie in kostengünstige Wärme und warmes Wasser um. Neue Zahlen des Bundesumweltministeriums belegen jetzt: Immer häufiger entscheiden sich Bauherren und Hausbesitzer für Umweltenergie. Die Gesosolar Energietechnik GmbH aus Vogelsdorf bei Berlin bestätigt diesen Trend.
Hausbesitzer, die auf erneuerbare Energien umstellen, bekommen ab sofort mehr Geld vom Staat: So wird die Förderung von Wärmepumpen deutlich verbessert. Im Rahmen des Marktanreizprogramms gewährt das Bundesumweltministerium künftig höhere Zuschüsse für Anlagen, die Wärme aus erneuerbaren Energien erzeugen. Allerdings erhalten nur die Besitzer älterer Fertighäuser oder Massivhäuser Fördermittel für Wärmepumpen.
Kirschkerne für die Beheizung des Hauses und die Bereitung von warmem Wasser zu verfeuern - das klingt erst einmal ein wenig skurril. Doch moderne Biomassebrenner können diese und andere pflanzliche Rohstoffe thermisch verwerten und so als Wärmequelle nutzen. Denn nicht nur Holz besitzt eine Menge Energie, sondern auch andere Pflanzenreste wie etwa Hackschnitzel aus Holzresten und dem Beschnitt von Bäumen und Büschen, Heu aus der Landschaftspflege, Pressrückstände aus der Ölgewinnung oder gepresste Getreidereste.
Ob steigende Energiepreise oder Klimaschutz - es gibt gute Gründe, die Heizung von fossilen auf nachwachsende Brennstoffe umzustellen. In Deutschland ist auf Grund der günstigen Preise und guten Verfügbarkeit seit einigen Jahren Holz wieder eine beliebte Alternative geworden. Wegen des verhältnismäßig großen Lagerbedarfs wird Holz gern zur Beheizung von Ein- und Zweifamilienhäusern genutzt. Mit dem Marktanreizprogramm (MAP) des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) gibt es noch einen Grund mehr: Der Umstieg auf Pellet- und Hackschnitzel-Heizungen wird finanziell gefördert.
Interaktiver SolardachCheck berechnet Solarthermie- und Photovoltaikanlagen für das eigene Dach
Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) gibt ihre „Marktübersicht Pelletheizungen“ in aktualisierter Auflage heraus. Mit rund 330 Pelletkesseln und 80 Pelletöfen von 66 Herstellern wurde sie nochmals deutlich erweitert. Die Broschüre beinhaltet Informationen über Lösungen für Ein- und Mehrfamilienhäuser, aber auch über mittlere und große Pelletheizungen.




