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Riesige Energieeffizienzpotenziale in Privathaushalten

altHeimliche Stromräuber erkennen und unschädlich machen ist Thema für jeden Haushalt. Allein das Ausschalten des Standby-Modus kann bis zu 100 Euro im Jahr sparen. Rechnet man das auf die über 40 Millionen Haushalte der Bundesrepublik hoch, ergibt sich ein riesiges Einsparpotenzial. Bislang galt, der geringe Energieverbrauch spielt eine große Rolle bei der Kaufentscheidung. Umso mehr überraschen jetzt die Ergebnisse einer forsa-Umfrage in 3.000 Haushalten.

Denn vor dem Energieverbrauch rangieren auf den ersten Plätzen Zuverlässigkeit, lange Lebensdauer, gute Gebrauchseigenschaften und Bedienfreundlichkeit. Sogar erst im Mittelfeld landete der niedrige Anschaffungspreis. Werte wie Komfort und Qualität haben also Renaissance.

Das verdeutlicht auch der enorm gestiegene Ausstattungsgrad im Bereich Informations- und Kommunikationselektronik. War 1996 lediglich ein Viertel der Haushalte im Besitz eines Computers, sind es heute mehr als 75 Prozent. Fernsehgeräte mit Flachbildschirmen haben in starkem Maß Einzug gehalten; bei Plasmageräten ist die 10-Prozent-, bei den LCD-Fernsehern die 25-Prozent-Marke überschritten. Ganz selbstverständlich gehören heute Scanner, SAT-Anlage, Router oder Spielkonsole zum Alltag. Mehrere Geräte sind durchaus Standard - bis ins Kinderzimmer.

In gut 70 Prozent aller Haushalte sind Kühl- und Gefriergeräte mindestens zehn Jahre alt. Demgegenüber tragen nur 25 Prozent der Neuanschaffungen das Energielabel A++, das für sehr geringen Energieverbrauch steht. Damit sind 75 Prozent neu gekaufter Geräte in punkto Energiebedarf nur zweit- oder gar drittklassig. Käufer sollten jedoch wissen, dass sich der Mehrverbrauch über die Jahre addiert. Aus diesem Grund hat die HEA die Initiative HAUSGERÄTE+ ins Leben gerufen, die über Einsparpotenziale im Haushalt informiert.

Intelligente Stromzähler, sogenannte Smart Meter, verdeutlichen weiteres Einsparpotenzial durch Verbrauchsvisualisierung. Mehr als drei Viertel der Befragten finden eine Anzeigemöglichkeit des aktuellen Verbrauchs am Bildschirm nützlich. Eine Angabe am Gerät selbst würden sogar 90 Prozent begrüßen.

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