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Elektroinstallation beim Hausbau

HEA Initiative Elektro+

Die Elektroinstallation in einem neuen Haus ist heute ein wesentlicher Bestandteil der Energieplanung und schont bei richtiger Umsetzung Umwelt und Geldbeutel. Vernetzte Geräte im Haus, Telekommunikationstechnik, BUS-Technologie zur gemeinsamen Steuerung aller Geräte basieren auf dem Elektroinstallationsplan.

Altersgerechtes Wohnen: Elektroinstallationen erleichtern den Alltag

Älteres Paar Statistisch gesehen werden die Deutschen immer älter. Doch die zunehmende Veralterung der Gesellschaft schlägt sich bislang kaum in altersgerechten Wohnformen für Senioren nieder. Nach Angaben der Initiative ELEKTRO+ ist nur knapp ein Prozent des Wohnraums in Deutschland auch barrierefrei beziehungsweise barrierearm. ELEKTRO+ beruft sich hierbei auf Zahlend es Bundesbauministeriums. Wer ein Haus neu baut oder modernisiert, ist gut beraten, auch die Elektroninstallationen an die Bedürfnisse des Alters anzupassen. ELEKTRO+ hat fünf Beispiele zusammengestellt.

 

Energieersparnis: Automatik hilft bei der Steuerung von Rollläden

Elktronisch gesteuerte Rollläden Rollläden haben mehrere Vorteile: Tagsüber schützen sie vor übermäßig viel Sonne, abends entfaltet sich ihre wärmedämmende Wirkung. Steht die Modernisierung eines Hauses oder gar der Bau eines Massivhauses oder Fertighauses an, sollte auch den Rollläden Aufmerksamkeit gewidmet werden. Denn moderne Steuerungssysteme sorgen dafür, dass die Rollläden automatisch hoch oder runter fahren. „Bei einem Neubau oder einer Modernisierung empfiehlt es sich, dieses Thematik mit dem Elektrofachmann zu besprechen“, sagt Hartmut Zander von der Initiative Elektro+.

 

Blitzgefahr nicht unterschätzen

HEADunkle Wolken türmen sich auf, der Wind tost, die Luft ist schwül: Es kündigt sich ein Gewitter an. Im Sommer in der Zeit von Mai bis September blitzt und donnert es über unseren Köpfen fünfmal häufiger als im Winter. Rund 2,5 Millionen Blitzeinschläge werden in Deutschland pro Jahr gezählt und diese Zahl steigt kontinuierlich an.

Der Schaden, der Hausbesitzern dadurch jährlich entsteht, beläuft sich auf mehrere hundert Millionen Euro. Der einzig wirksame Schutz ist eine fachgerecht installierte Blitzschutzanlage. Denn schlägt ein Blitz in ein Haus ohne Blitzschutz ein, entlädt sich unkontrolliert die enorme Blitzenergie, wodurch erhebliche Brandgefahr entsteht. Eine Blitzschutzanlage am Gebäude kann also Leben retten.

Das Gerücht, Blitzableiter würden Blitze erst recht anziehen, ist ein weitverbreiteter Irrglaube.

 

FI-Schalter schützen Leben

HEABesonders wichtig ist der FI-Schutz im Bad. Hier kommt es oft vor, dass man nach dem Baden oder Duschen mit feuchter Haut und barfuss Elektrogeräte wie Haartrockner oder Rasierer benutzt. Haben diese Geräte einen Defekt oder in den elektrischen Leitungen besteht ein Schaden, ist das unter Umständen lebensgefährlich.

So können mit wenig Aufwand große Unglücke im Kinderzimmer verhindert werden. Um die Elektroinstallation nicht zu überlasten, kann man größere Hausgeräte auch separat sichern.

 

Funktionales Elektro - Design

HEAEine frisch renovierte Wohnung mit modern gestalteten Wänden und stilvollen Bodenbelägen sieht nur halb fertig aus, wenn dabei der Austausch der alten Schalter und Steckdosen vergessen wird. Dabei muss längst nicht mehr alles ausgewechselt werden.

Bei allen Markenherstellern ist es problemlos möglich, die Oberflächen von Schaltern und Steckdosen auszutauschen, ohne dass die Geräteeinsätze in der Wand ausgebaut werden müssen. Voraussetzung hierfür ist, dass die neuen Abdeckungen vom gleichen Hersteller wie die Geräteeinsätze stammen. Alle namhaften Anbieter haben heute eine Vielzahl an Farben, Material- und Formvarianten im Programm.

 

Strom sicher nutzen

HEAOb in der Küche, dem Bad, dem Kinder- oder Schlafzimmer: Überall im Haus können gefährliche Fehlerströme auftreten. Sie entstehen durch marode Leitungen, Defekte bei elektrischen Geräten oder auch, wenn zum Beispiel der Haartrockner in das Badewasser fällt.

Eine bestimmte Menge Strom – der sogenannte Fehlerstrom – fließt dann, anstatt über die Installationsleitung zur Steckdose zurückzukehren, ungewollt über andere Wege ab. Für den Menschen gefährliche Stromschläge, aber auch Sachschäden an Elektrogeräten bis hin zu Schwelbränden können die Folge sein.