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Bauherrenverband warnt vor Zweckentfremdung

garagen als autostellplätze- Dresdner Wohnungsbesitzer kennen das Problem: Der Stauraum in Keller oder Dachboden ist begrenzt. Viele Garagenbesitzer nutzen deshalb ihre Garage, um alte Möbel, Werkzeug oder Farbeimer darin abzustellen. Doch der Verband Privater Bauherren (VPB) warnt: Eine Garage ist kein Abstellplatz. Ganz m Gegenteil: Eine Garage darf ausschließlich zum Abstellen des eigenen Fahrzeuges benutzt werden. Eine andere Nutzung als das Unterstellen des Autos ist nicht zulässig und kann mitunter zu Problemen mit den Baubehörden führen.

Ein Sofa, das zu schade ist, um weggeworfen zu werden. Eine alte Bildersammlung, für die sich vielleicht in ein paar Jahren jemand findet. Oder die von den Großeltern geerbten Bücher – Garagen werden immer öfter zu Abstellkammern. Neben dem Auto werden in Garagen schnell auch mal Dinge verstaut, die besser auf den Dachboden oder in den Keller gehören. „Wer durch alte Wohngebiete spaziert und dabei einen Blick in die eine oder andere offen stehende Garage erhascht, der ist manchmal erstaunt, was sich dort alles angesammelt hat: Papierlager neben Werkstatt. Lösungsmittel neben Lötkolben“, hat der VPB beobachtet.

Garagen sollten jedoch ausschließlich für ihre eigentlichen Zwecke genutzt werden – nämlich als Autostellplatz. „Genehmigt werden sie lediglich als Stellplätze für Autos“, so der VPB. Die Lagerung von Reifen, Wagenhebern oder Dachgepäckträgern sei durchaus zulässig. Problematisch werde es jedoch, wenn aus der eigentlichen Garage nach und nach ein Hobbyraum, ein Partyraum oder eine Werkstatt wird. „Dann handelt es sich um eine Nutzungsänderung – und die muss von der zuständigen Baubehörde genehmigt werden.“

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